100 Semester Ingenieur Corporation Frankonia Susatensis

Wir machen Freundschaften

Wir sind stolz darauf, in diesem Jahr unser 50 jähriges Bestehen feiern zu können.
Die basierende Idee, einen Freundeskreis für Studenten der Fachhochschule – früher Ingenieurschule – in Soest zu initiieren, hatte der Schweizer Peter W. Bay. Mit acht weiteren Kommilitonen der ersten Studienjahrgänge – die Ingenieurschule Soest startete den Studienbetrieb 1965 - erfolgte die Gründung im Herbst 1967.

Die gewählte Vereinsform der farbentragenden Studentenverbindung zu Zeiten der 68er Generation erscheint aus heutiger Sicht zunächst erstaunlich. Ohne einer eigenen Tradition verpflichtet zu sein, wurde damit deutlich, dass engagierte Mitglieder einen dauerhaften, über das Studium hinaus reichenden Freundeskreis nach dem Lebensbundprinzip errichten wollten. Toleranz und Respekt gegenüber anders denkenden Mitgliedern sind als grundlegende Werte definiert. Mit der in der Satzung festgelegten politischen Neutralität und konfessionellen Ungebundenheit des Vereins wurde dessen Unabhängigkeit, auch von Dachverbänden, begründet und bis heute erhalten.
Die Frage, ob Studentinnen Mitglieder der Frankonia werden können, stellte sich den Gründern mangels Vorhandensein nicht. Die Antwort wurde nach ersten Anfragen interessierter Studentinnen durch Anpassung der Satzung gegeben. Nach traditioneller Biertaufe der ersten „Bundesschwester“ vor zehn Jahren freuen wir uns über die steigende Zahl weiblicher Mitglieder.

Zu jedem Semesterprogramm der Frankonia gehört es, traditionelle „Kneipen zu schlagen“ und somit Studentisches Brauchtum zu pflegen. Das Format der Farben tragenden, nicht schlagenden Verbindung war immer unumstritten. Mit dem vereinseigenen Comment löste sich die Verbindung von unsinnigen Gepflogenheiten, wie der Pflicht, Bier auf Befehl zu trinken. Andererseits gibt der Comment „Spielregeln“ vor, die dem Erlernen von zum Beispiel Respekt und Disziplin im Umgang miteinander dienen. Kennzeichnend ist, dass Mitglieder aller Altersklassen den Regeln gleichermaßen unterworfen sind.
Die Semesterprogramme enthalten Veranstaltungen unterschiedlichster Art. So werden Fachvorträge von berufserfahrenen Mitgliedern oder externen Referenten zu einem breiten Themenspektrum angeboten. Vor allem für aktive Studenten sind sportlich-gesellige Unternehmungen wie Ski-Hütten-Wochenenden im Sauerland oder Kartfahren im Programm.
Um die neuen Studenten mit den ehemaligen bekannt und vertraut zu machen, gibt es den Frankonen-Stammtisch an jedem Donnerstag im Hotel „Drei Kronen“, Jakobistraße.
Hier sind auch Gäste stets willkommen.
Weiterhin sind junge und alte „Bundesbrüder“ eingeladen zu allen „Kneipen“ z. B. zu Beginn und Ende jeden Semesters. Beim traditionellen Stiftungsfest in Soest, an den Maiwanderungen oder beim Kirmesbummel können Partner und Familienmitglieder teilnehmen. Fixer Programmpunkt seit 48 Jahren ist das Pfingsttreffen an stets wechselnden Orten.
Schließlich organisieren wir jährlich das Ansegeln am Möhnesee, wo den Mitgliedern auch über die ganze Saison ein Segelboot zur Nutzung angeboten wird. Wer mehr Seeluft schnuppern will, nimmt an unseren Segeltörns, z. B. auf der Ostsee teil.
Am Programm wird deutlich: Mitglieder der Frankonia Susatensis sind engagierte, weltoffene und unternehmungslustige Menschen. Sie arbeiten in sehr unterschiedlichen Unternehmen, vom Großkonzern über den öffentlichen Dienst bis zu kleinen und mittelständischen Betrieben, oder als selbständige Unternehmer. Sie wohnen an vielen Standorten in ganz Deutschland und erhalten den Kontakt zu Soest aufrecht. Die Familienmitglieder können, müssen aber nicht involviert sein.

Wir sind ein Verein, der seine Mitglieder fordert und der für sie leistet.

Hier entstehen Freundschaften und damit meinen wir:

Einander zu kennen, sich zu vertrauen, sich zu helfen, zusammen zu kommen, alte und neue Geschichten zu erzählen, zu feiern und Spaß zu haben.

Macht Spaß seit 50 Jahren: Ingenieur Corporation Frankonia Susatensis